Mitgliederversammlung 17./18.03.2018 - Inhalte

Interessante Referenten bei der NAG-Mitgliederversammlung der NAG am 17. und 18.03.2018 in Fulda. Carsten Herz referierte über die Lage der Assekuranz aus Sicht eines Journalisten, Sonja Jung lieferte spannende Einblicke in arbeitsrechtliche Zusammenhänge und Entwicklungen. Bei beiden bildete das Thema Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Branche und die Arbeitsplätze einen Schwerpunkt. Die NAG-Mitglieder nutzten im Anschluss die Gelegenheit zur intensiven Diskussion mit den Referenten.

20180317 NAG MV Herz 20180317 NAG MV Jung

Mitgliederversammlung 17./18.03.2018

Auch dieses Jahr sind wieder erfreulich viele Mitglieder der NAG nach Fulda gereist, um sich den Tätigkeitsbericht des vergangenen Jahres abzuholen und die Ausrichtung der NAG für das neue Jahr aufzuplanen. Die Tagesordnung ist auch in diesem Jahr mit spannenden Themen prall gefüllt. Nun kann es losgehen...

Willkommen   Tagesordnung

Erstes Treffen des Vertriebs-Arbeitskreises im November in Frankfurt

Am 17.11./18.11.2017 haben sich auf Einladung der NAG Betriebsräte aus dem Außendienst in Frankfurt getroffen. Während der zweitägigen Veranstaltung wurden aktuelle Themen/Probleme, aber auch über zukünftige anstehende Herausforderungen für die Kolleginnen und Kollegen im Außendienst diskutiert. Neben den regulatorischen und rechtlichen Veränderungen ab 01.01.2018 wie IDD, Versicherungsvermittlerverordnung, PRIIP und KID, MIFID II, Betriebsrentenstärkungsgesetz und die Europäische Datenschutzgrundverordnung stellt die Digitalisierung die Kolleginnen und Kollegen vor große Aufgaben (Vormarsch der Digitalversicherer).

Welche Anforderungen muss also ein innovativer Tarifvertrag für den Außendienst der Zukunft erfüllen? Wie müssen neue Vergütungssysteme gestaltet sein, um die erhöhten Beratungs- und Dokumentationspflichten angemessen zu berücksichtigen? Muss es neue Arbeitszeitmodelle und neue Ausbildungsinhalte geben? Fragen über Fragen für die wir mit den Betriebsräten gemeinsam versuchen, Lösungen zu erarbeiten.

Bei Interesse, die Zukunft des Außendienstes aktiv mitzugestalten, sind Sie herzlich eingeladen an unserer nächsten Veranstaltung in Frankfurt vom 02.03./03.03.2018 teilzunehmen.

Für weitere Fragen steht Ihnen unser Gewerkschaftssekretär Thomas Kreismer gerne zur Verfügung:
Mobil 0173 645 08 28 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Erstes Treffen des Vertriebs-Arbeitskreises im November in Frankfurt

Am 17.11./18.11.2017 haben sich auf Einladung der NAG Betriebsräte aus dem Außendienst in Frankfurt getroffen. Während der zweitägigen Veranstaltung wurden aktuelle Themen/Probleme, aber auch über zukünftige anstehende Herausforderungen für die Kolleginnen und Kollegen im Außendienst diskutiert. Neben den regulatorischen und rechtlichen Veränderungen ab 01.01.2018 wie IDD, Versicherungsvermittlerverordnung, PRIIP und KID, MIFID II, Betriebsrentenstärkungsgesetz und die Europäische Datenschutzgrundverordnung stellt die Digitalisierung die Kolleginnen und Kollegen vor große Aufgaben (Vormarsch der Digitalversicherer).

Welche Anforderungen muss also ein innovativer Tarifvertrag für den Außendienst der Zukunft erfüllen? Wie müssen neue Vergütungssysteme gestaltet sein, um die erhöhten Beratungs- und Dokumentationspflichten angemessen zu berücksichtigen? Muss es neue Arbeitszeitmodelle und neue Ausbildungsinhalte geben? Fragen über Fragen für die wir mit den Betriebsräten gemeinsam versuchen, Lösungen zu erarbeiten.

Bei Interesse, die Zukunft des Außendienstes aktiv mitzugestalten, sind Sie herzlich eingeladen an unserer nächsten Veranstaltung in Frankfurt vom 02.03./03.03.2018 teilzunehmen.

Für weitere Fragen steht Ihnen unser Gewerkschaftssekretär Thomas Kreismer gerne zur Verfügung:

Mobil 0173 645 08 28

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Keine Bürgerversicherung als Preis für die Fortsetzung einer großen Koalition

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach dem Abbruch der Jamaika-Verhandlungen positionieren sich viele SPD-Spitzenpolitiker und auch der mächtige NRW-Landesverband dergestalt, dass die Fortsetzung der Großen Koalition von der Einführung der so genannten Bürgerversicherung abhängig gemacht wird. Eine Bürgerversicherung ginge mit der Abschaffung der PKV-Vollversicherung einher und würde bei unseren direkt betroffenen Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Privaten Krankenversicherung unmittelbar über 50.000 Arbeitsplätze kosten und auch darüber hinaus die Existenz einiger Versicherungsunternehmen infrage stellen. Zudem ginge unseren Vertrieben eine wichtige Einkommensgrundlage verloren.

Dabei ist die Bürgerversicherung weder "gerechter" noch würde sie auch nur ein einziges der vielen Probleme im Gesundheitswesen lösen. Vielmehr trägt sie überproportional zur Finanzierung des Gesundheitswesens bei. In zahlreichen Veröffentlichung hat die NAG immer wieder mit den verklärenden Märchen um vermeintliche Ungerechtigkeiten rund um die PKV aufgeräumt. All dies hält die SPD ganz offensichtlich nicht davon ab, an ihrer überideologisierten Idee nicht nur festzuhalten, sondern vielmehr die "Gunst der Stunde" zu nutzen, um ungeachtet aller Kollateralschäden (schlechtere und teureres Gesundheitssystem, Verlust von Arbeitsplätzen etc. ) eine Einführung in den GroKo-Verhandlungen zu erzwingen.

Als Gewerkschaft der Versicherungsangestellten wurde die Neue Assekuranz Gewerkschaft 2010 unter anderem deswegen gegründet, weil eine gewerkschaftliche Alternative fehlte, die sich ohne wenn und aber zum Erhalt der Privaten Krankenversicherung bekennt und dafür wirkt. Seither bringen wir uns sehr engagiert gegen die so genannte Bürgerversicherung ein und haben bereits unsere vielfältigen Kontakte neu aktiviert. Zudem haben die Vorsitzende unseres Vorstands Waltraud Baier und der Vorsitzende des Gewerkschaftsrats Marco Nörenberg eine online-Petition mit dem im Betreff genannten Ziel gestern gestartet.

Wir bitte alle Mitglieder, diese Petition nicht nur zu unterschreiben, sondern in möglichst großem Umfang Freunde, Familie und Bekannte zu bitten, dies ebenfalls zu tun. Als Patient wäre jeder von der Einführung einer Bürgerversicherung durch steigende Beiträge und eine schlechtere Versorgung betroffen. Die Argumente pro Bürgerversicherung sind längst mehrfach entkräftet, anders als unsere Argumente dagegen. Wer sich mit der Diskussion nochmals vertieft vertraut machen möchte, kann dies auf unserer Homepage (www.neue-assekuranz-gewerkschaft.de) in der Rubrik PKV tun oder auch bei unseren sehr engagierten Kolleginnen und Kollegen der Betriebsratsinitiative "Bürgerversicherung? Nein danke!".

Gern könne Sie auch Nachfragen oder vermeintliche Argumente der Bürgerversicherung an uns weiterleiten, wir unterstützen Sie gern argumentativ. Lange schon nicht mehr war die Gefahr der Einführung einer Bürgerversicherung und damit die Gefährdung von zigtausend Arbeitsplätzen und von Vertriebseinkommen so akut. Bitte unterstützen Sie uns im Kampf gegen die Bürgerversicherung und unterzeichnen sowie verbreitern unsere Petition.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Neue Assekuranz Gewerkschaft

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-buergerversicherung-als-preis-fuer-die-fortsetzung-einer-grossen-koalition

NAG erhöht den Druck auf die Vorstände

Arbeitskampf bei Verkauf der Lebensversicherungsbestände in Planung!

Gießen, 28.November 2017 – Mit großer Verärgerung haben die Gremien der Neuen Assekuranz Gewerkschaft auf die immer weiter voranschreitenden Verkaufsplanungen von Lebensversicherungsbeständen durch große Konzerne, namentlich der ERGO und der Generali, reagiert. „Die Branche schafft es dieser Tage im Vorbeigehen, ein durch vorangegangene Management-, Vertriebs- und Verwaltungsgenerationen mühsam aufgebautes Vertrauen zu erschüttern!“ führt Tobias Münster, Vorstandsvize der Gewerkschaft aus.

Nicht im Unternehmen verhaftete Manager wie bei der ERGO, bei der „die Vorstände im Schnitt auf eine Unternehmenszugehörigkeit von weniger als einer Handvoll Jahren“ kämen oder die wie die Generali aus dem Ausland geführt werden, scheinen sich der Sensibilität ihres Handelns nicht bewußt. „Da tanzt der Elefant im Porzellanladen Tango“, so der Gewerkschafter. Die Altersversorgung von über 10 Millionen Kunden dürfe nicht verkauft werden wie ein Gebrauchtwagen.

Für den ERGO-Konzern hat die NAG eine Haustarifkommission gebildet und eine offene Auseinandersetzung angekündigt. „ Bleibt der Vorstand bei seinem Kurs, der die Kunden verrät und verkauft, den Vertrieben in den Rücken fällt und die Beschäftigten ins Risiko stellt, werden wir unsere Mitglieder zum Arbeitskampf aufrufen“, stellt Münster klar. Die hierfür nötigen Beschlüsse seien gewerkschaftsintern herbeigeführt worden.

Im Rahmen einer „NOT FOR SALE!“-Aktion haben am vergangenen Freitag Hamburger Beschäftigte 1.000 Luftballons mit Protestpostkarten an die Vorstände auf die Reise geschickt, nachdem bereits am 6. Oktober über 1.000 Beschäftigte demonstriert und eine online-Petition der Gewerkschaft in weniger als drei Wochen über 5.000 Unterschriften erreicht hatte.

„Da sind renditegierige Geisterfahrer unterwegs“, sagt Münster mit Blick auf die Vorstände, die mit ihren Planungen auch innerhalb der Konzerne völlig isoliert seien. Es werde nicht lange dauern, bis bisher nur zaghaft betriebene Initiativen in der Politik intensiviert würden, nach denen der Privaten Versicherungswirtschaft die ergänzende Altersversorgung der Bevölkerung nicht mehr anvertraut werden dürfe. „Es ist fünf vor 12. Wir fordern die Vorstände auf, diesem Treiben ein Ende zu bereiten, bevor der Kollateralschaden für die Branche nicht mehr reparabel ist!“

Diese Presseerklärung finden Sie hier als PDF-Version.

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