AKTUALISIERUNG: Information zur Sternfahrt nach München am 04. Dezember 2012

Die Kundgebung beginnt um 11.30 Uhr in der Leopoldstr. 36, 80802 München und endet nach einen gemeinsamen Marsch gegen 14 Uhr in der Königinstrasse 107.

Die ERGO-Sternfahrt mit den Bussen ist für alle Teilnehmer kostenlos. Dabei spielt es keine Rolle, ob man NAG-Mitglied ist oder nicht. Hier geht es nicht um die Gewerkschaften; hier geht es um die Arbeitsplätze der ERGO-Beschäftigten. Bei anderweiitigen Anreisorganisationen bitte vorher Kontakt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! aufnehmen.

Das Abrechnungsformular für die individuellen Reisekosten finden Sie hier

Es ist „ 5 vor 12“ – Ergo-Beschäftigte demonstrieren am 4.12. in München!

Am 1. Januar 2013 laufen alle (!) ERGO-Schutzvereinbarungen auf Konzernebene aus, also Sozialpläne, Kündigungsschutzregelungen, Stellenbesetzungsverfahren u.v.m.. Der ERGO-Vorstand hat angekündigt, „erforderlichenfalls“  bereits im Frühjahr die ersten Änderungskündigungen auszusprechen, die in ihrer Wirkung für die Betroffenen meist wie Beendigungskündigungen wirken.

Es ist also „5 vor 12“ . . .

Die  Planungen selbst sind verheerend: Auslagerung tausender Mitarbeiter in eine Vertriebsgesellschaft, Streichung und Verlagerung von rund 2.500 Arbeitsplätzen, mehr als Halbierung der Ausbildungszahlen und angekündigte Kündigung der Übernahme-Betriebsvereinbarung. Nach Willen des ERGO-Vorstands sind alle Verhandlungen bis spätestens Ende Januar beendet (oder gescheitert?).

Am 4. Dezemeber 2012 tagt der Aufsichtsrat der ERGO, um sich mit den Personalabbauprogrammen zu befassen.

Die NAG wird zusammen mit den ERGO-Beschäftigten an diesem Tag ein Zeichen setzen!

Lesen Sie hierzu unseren Erstaufruf!

NAG kritisiert „Rentenklau“ in der betrieblichen Altersversorgung durch überhöhte Provisionen

Erst die Provisionsexzesse in der Krankenversicherung und nun der „Rentenklau“ in der Altersversorgung.

Die Versicherungsbranche ist dabei, Vertrauen, die unverzichtbare Grundlage ihres Geschäfts zu zerstören und gefährdet damit tausende Arbeitsplätze.

Die Neue Assekuranz-Gewerkschaft (NAG) verlangt, dass die Branche bei der Vermittlung von Versicherungen endlich reinen Tisch macht und dafür sorgt, dass weder einzelne Vermittler und Makler, noch ganze Unternehmen sich auf Kosten der Versicherten bereichern.

„Die jüngst bekannt gewordenen Vorgänge von überhöhten Provisionszahlungen in der betrieblichen Altersversorgung an die Maklerfirma VAF Pfaffelhuber sind ein skandalöser, leider aber auch legaler Rentenklau“ , erklärt Waltraud Baier, Vorsitzende der NAG.

ERGO-Beschäftigte solidarisieren sich!

Der ERGO Vorstand hat seine neuerlichen Kahlschlagpläne veröffenltlicht. Große Angst und Frustration erreichen die ERGO-Betriebsräte und die NAG. Die Beschäftigten setzen ungeachet dessen die richtigen Zeichen im Kampf um die persönliche Zukunft. Lesen Sie hier weiter.

Neue Assekuranz Gewerkschaft (NAG) kritisiert Kahlschlag bei den Beschäftigten im ERGO-Konzern

ERGO streicht 1350 Vollzeitstellen. Viele weitere hundert Arbeitsplätze fallen zudem den Umbauplänen des Vorstands zum Opfer

„Wir stellen uns auf einen sehr harten und vor allen Dingen langen Arbeitskampf ein", so Klaus Vittozzi, stv. Vorsitzender der NAG. Die erneuten Stellenstreichungen seien schwer zu verkraften führt Vittozzi aus. Auch die Zentralisierungen von Stabs- und strategischen Funktionen fordern einen zusätzlichen extrem hohen Aderlass bei den Beschäftigten.

„Entgegen einigen Meldungen ist es nicht so, dass hierüber bereits soziale Mechanismen mit den Betriebsräten vereinbart wurden" erklärt Vittozzi. „Das Gegenteil ist der Fall: Der ERGO-Vorstand hat die Schutzvereinbarungen für die Beschäftigten zum Jahresende gekündigt!"

Mit Blick auf den Beginn der Umsetzung der Planungen zum 1.1.2013 wertet die NAG dieses Vorgehen als einen Schlag ins Gesicht der Kolleginnen und Kollegen im ERGO-Konzern. ERGO will die Beschäftigten mit der Angst der Schließung regelrecht aus den Häusern vertreiben. Den Versuch des ERGO-Vorstands die Stellenstreichungen mit dem Titel „Initiative Zukunft Vertrieb" und dem neuen Beratungskonzept für die Vertriebe voran zustellen, sieht die NAG als gescheitert. „Den Betroffenen ist dies sehr bewusst und die NAG wird für die Beschäftigten kämpfen!" erklärt Vittozzi.

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